Wie sieht ein Klassenzimmer von morgen aus? Beantworten wir diese Frage, indem wir uns zunächst an unsere eigenen Schulerfahrungen zurückerinnern. Wie waren eure Klassenzimmer eingerichtet? Worauf wir alle uns wohl einigen können, sind die Basics: der schultisch, eine Reihe von Stühlen, die Schultafel. Alles, was darüberhinaus geht, war in einigen Fällen wahrscheinlich schon Luxus. Doch was die Einrichtung von Klassenzimmern betrifft hat sich in den letzten Jahren – ganz ähnlich wie auch im Bereich der Didaktik und Methodik – eine ganze Menge getan. Heute steht somit vor allem die Flexibilität und Abwechslung im Mittelpunkt des Geschehens. Das bezieht sich zum einen auf den eigentlichen Unterricht: Reiner Frontalunterricht gehört längst der Vergangenheit an. Stattdessen lockern Gruppenarbeiten, Präsentationen seitens der Schüler und andere interdisziplinäre Aufgaben das Unterrichtsgeschehen auf. Doch auch die Einrichtung der Klassenzimmer steht in Betracht von Flexibilität und Abwechslung heute in einem ganz neuen Licht. Schließlich geht es immer mehr darum, zu überlegen, wie der Unterricht und die Personen, die ihn leiten und daran teilnehmen, bestmöglich unterstützt werden können, um den Unterrichtsalltag so anregend und unterschiedlich wie möglich gestalten zu können.

Für die zur Verfügung stehenden Möbelstücke bedeutet das, dass einzelne Elemente heute bestenfalls frei beweglich sind und auf ganz unterschiedliche Art und Weise genutzt werden können. So lassen sich Tische unterschiedlich miteinander kombinieren, um bei Gruppenarbeiten eine gemeinsame Arbeitsfläche zu kreieren, auf die alle Beteiligten gleichermaßen zugreifen können. Flip Charts, Pinnwände und rollbare Whiteboards helfen außerdem, immer dann in den Vordergrund zu treten, wenn sie für individuelle Projekte gebraucht werden.

